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(redirected from Welt13.KaelaMensha)

Frostelfen sind am menschlichen Standard gemessen extrem langlebig und können normalerweise über tausend Jahre alt werden, es sei denn, ein frühzeitiger Tod im Kampf oder ein Unfall nimmt es ihnen. Sie leben dennoch mit dem Tempo und einem Grad der Intensität, der selbst die talentiertesten und aufgewecktesten Menschen übertrifft. Für einen Menschen ist es schwer, das unglaubliche Potenzial des Geistes der Frostelfen zu verstehen, denn alle Erfahrungen des Lebens sind auf einer höheren Ebene erhältlich - die intellektuelle Belohnung der Studien arkaner Künste, die Aufregung des Kampfes auf Leben und Tod, die spirituellen Impulse in der Perfektion der bildenden Künste und jedwede nur erdenkliche Form der Gefühle und Erlebnisse. Kein Lebewesen, nicht einmal ein Elf der Kaela Menshá, kann diese Früchte ohne Einschränkungen genießen. Sollte ein Frostelf sich seinem absoluten Verlangen hingeben, so würde es ihn verzehren! Dies ist der Segen und der Fluch der alten Kaela Menshá, die den Versuchungen der intellektuellen Verlockungen und den körperlichen Gelüsten erlegen waren und deren Verdorbenheit den Untergang der alten Frostwelten hervorgerufen hat.

Ein Teil der Überlebenden, die Kaela Menshá der Weltenschiffe und jetzige Bewohner Eresseas, entwickelten einen Weg, um ihre innere Natur zu kontrollieren. Jeder Frostelf wählt für sich seine Disziplin und macht diese zu seiner Aufgabe, die er zu meistern hat. Jede Disziplin wird als Pfad bezeichnet und jeder Pfad kann weitere Richtungen und Spezialisierungen beinhalten. Der Pfad der Krieger zum Beispiel hat viele Verzweigungen und obwohl alle Frostelfen auf ihm die Kampfkunst meistern, birgt jeder Weg seine besonderen Techniken und Fähigkeiten. Es existieren zahllose Pfade, von denen manche einzigartig sind, aber alle bieten ihren Wanderern ein erfülltes Leben. Zu den mühsamsten aller Pfade gehört der des Phönixtemplers, der seine psychischen Fähigkeiten benutzt, um die Zukunft vorauszusagen und seinem Volk in schweren Zeiten mit all seiner Macht zur Seite steht. Ein Templer der den Pfad bis zum Ende beschritten hat, ist im Besitz schrecklicher Kräfte.

Sobald ein Frostelf seinen Pfad gemeistert hat, wählt er einen neuen Pfad aus und eignet sich so mit der Zeit ein Repertoire an Fähigkeiten an, über die er absolute Kontrolle besitzt. Im Laufe der Zeit wird er viele verschiedene Pfade beschreiten und alle Fähigkeiten, die er während dieser Zeit erlernt, helfen bei der Vollendung zukünftiger Aufgaben. Einige Frostelfen widmen sich jedoch dermaßen intensiv ihrem Pfad, dass sie ihn nie wieder verlassen können. Dies ist ein schreckliches Schicksal für einen Frostelf, denn wer so gefangen ist, kann nie einen neuen Pfad beschreiten und muss nun als lebendiges Beispiel nach der absoluten Vervollkommnung streben. Solchen Individuen bleibt die Fülle an Erfahrungen und Fertigkeiten verwehrt, denn sie können sich nur noch einzig und allein auf ihren Pfad konzentrieren, bis ihre eigene Identität schwindet und sie zum lebenden Abbild ihres Pfades werden.

Die meisten Frostelfen werden irgendwann in ihrem langen Leben vom Pfad des Kriegers angezogen. Was sie genau auf diesen Pfad zieht, ist ungewiss. Vielleicht ist es der Ruf eines destruktiven inneren Impulses ihrer Seele, welcher nur durch rituelles Training und Kampf getilgt werden kann. Womöglich ist es aber auch das ewige Streben nach Perfektion, welches sich über die Jahrhunderte hinweg von Seele und Geist des Strebenden ernährt und irgendwann nur noch ein blutrünstiges und kaltherziges Abbild seines ursprünglichen Ichs hinterlässt...

Gehört zu: Voelker

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