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(redirected from Eressea.KerrRe)

Die Kerr'Re sind ein Volk von Schneekatzen mit einer langen Geschichte...

In der Vorzeit war die Existenz der Kerr'Re sinnlos und klein. Sie lebten ein friedliches Leben auf den schneebedeckten Hängen eines großen Vulkankegels.

Von Zeit zu Zeit erwachte der Vulkan wieder zum Leben, und Lava ergoss sich über seine Hänge. Immer wieder wurden dabei die einfachen Hütten der Kerr'Re verwüstet, die sie jedoch mit großer Geduld wieder aufbauten.

Einer der Ausbrüche unterschied sich jedoch von allen anderen vor ihm: Urplötzlich erfüllte ein brüllender Donner die kalte Bergluft, und der Himmel, der sich eben noch in einem klaren hellblau gezeigt hatte, verdunkelte sich zu einem rußigen Schwarz. Die Kuppe des Vulkankegenls war förmlich explodiert - tonnenschwere Felsen flogen durch die Luft, und auf der Spitze des Vulkans tanzte eine kilometerhohe Feuerlohe, von der eine gewaltige schwarze Wolke pilzförmig in den Himmel stieg.

Viele Kerr'Re fanden durch herabstürzende Gesteinsbrocken, glühendes Magma oder Wolken giftigen Gases den Tod. Die Überlebenden spühren jedoch augenblicklich, dass sich ihr Leben, ja ihre ganze Existenz mit diesem Tag verändern sollte.

Die Explosion war nicht nur mit einem gewaltigen Ausbruch von Naturkräften einhergegangen, auch spürten die Kerr'Re einen mindestens ebenso starken Ausbruch von mentalen Kräften, der so gewaltig und unvermittelt über sie hinwegschwappte, dass viele von ihnen auf der Stelle das Bewußtsein verloren.

In den folgenden Tagen war der Himmel immer noch von schwarzen, undurchdringlichen Rauchwolken verdeckt. Die zunächste orange Flamme auf der Spitze des Berges war auf die Hälfte ihrer Größe geschrumpft, doch hatte sich ihre Frabe von einem hellen orange nunmehr zu einem bläulichen violett gewandelt. Ihr Schein warf unwirkliche Schatten auf die zerstörte Landschaft.

Die Geistesmacht, die über die Kerr'Re gekommen war, hatte begonnen, sich in ihren Köpfen festzusetzen: Hatten die Kerr'Re in den ersten Stunden nach dem Ausbruch noch das Gefühl gehabt, als würde ihr Verstand von einer riesigen Faust zerquetscht werden, so fühlten sie sich nunmehr geborgen, energiegeladen und zu etwas Höherem zugehörig. Ein heiliger Eifer war in ihnen entfacht worden, und sie würden ihr Leben fortan in die Dienste dieser neuen Macht stellen.

Die Kerr'Re spührten, dass sie die schneebedeckten Hänge ihrer Heimat verlassen mussten. Die Geistesmacht befahl ihnen, sich ins Tal zu wenden. Hierhin war ein Brocken aus dem Vulkan geschleudert worden, der sie unwiderstehlich anzog. Um diesen Brocken hatten sich bereits andere Wesen versammelt, die ihn in einem seltsamen Reigen umkreisten. Elfen waren ebenso darunter wie Trolle und Insekten, auch Halblinge und Meermenschen konnten die Kerr'Re entdecken. Die Kerr'Re fügten sich in den Tanz ein und kamen dabei dem Brocken immer näher, bis sie erkennen konnten, dass es sich in Wirklichkeit um eine Statue aus einem pechschwarzen Material handelte. Von ihr ging die Geisteskraft aus, die von ihnen Besitz ergriffen hatte. "Du bist der EINE, unser Schicksal, unsere Götze, unser Herr!", murmelten die Tänzer, die sich von überall her immer zahlreicher um die Statue versammelten.

In den folgenden Jahren bauten die Anhänger des EINEN ein gewaltiges Reich auf, dessen Bewohner nur IHM opferten und huldigten. Die Priester verbreiteten die Kunde von SEINER Macht und erforschten SEIN Wesen. Die schwarze Götze stand im Zentrum des Reiches.

Doch wieder kam ein Tag, der das Leben der Kerr'Re plötzlich und unerwartet veränderte: Eines Morgens spürten die Kerr'Re statt SEINER Präsenz nur noch eine brennende Leere in sich. Die Götze war von ihrem Sockel verschwunden, und damit auch SEINE Gegenwart! SEINE Diener waren außer sich vor Schmerz und Verzweiflung. Ihr Reich wurde innerhalb von wenigen Monaten von Feinden überrannt, SEINE Anhänger zu Tausenden erschlagen.

Wenige Kerr'Re überlebten und wurden wie die anderen SEINER Diener in alle Winde verstreut.

Die überlebenden Kerr'Re gelangten nach langer Odysee in die Ebene von Gôsvar auf der Insel Umbra, wo sie einen neuen Staat gründeten.

Sie spüren aber nach wie vor die brennende Leere in sich, die nur durch die Wiederkehr des EINEN überwunden werden kann.

Dies ist die Geschichte der Kerr'Re, die sich erst durch SEINE Wiederkehr erfüllen wird.

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Die Kerr'Re sind heute ein sehr religiöses Volk, das von einer Priesterkaste beherrscht wird, an deren Spitze der Hohepriester steht.

Sie sind an Handel und der Erkundung neuer Welten interessiert; außerdem haben sie sich mit anderen ehemaligen Völkern des EINEN zum "Bund des EINEN" zusammengeschlossen.

Gehört zu: Voelker

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